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Wie du deine eigene Fotografie Website erstellst | WordPress

Du möchtest deine eigene Fotografie Website erstellen? Gute Idee! Die eigene Website gehört zu den wichtigsten Marketinginstrumenten in deinem Fotobusiness. Auf deiner Internetseite können deine potenziellen Kunden dich und deine Kunden etwas besser kennen lernen. Und wenn du dich gut verkaufst, ist dir der Auftrag schon so gut wie sicher.

Um einen guten Eindruck auf deine Kunden zu machen, sollte deine Website professionell aussehen. Ich persönlich arbeite seit mehreren Jahren mit dem Content Management System (kurz: CMS) WordPress. WordPress ist einfach anzuwenden und leicht einzurichten. Und so funktioniert’s:

 

Schritt 1: Domain und Webhosting einrichten

Um dir deine Fotografie Website in WordPress erstellen zu können, brauchst du erst einmal zwei Dinge: Eine eigene Domain und einen Webhosting Anbieter.

Eine Domain ist die Internetadresse, über welche deine Internetseite hinterher aufzurufen ist. In meinem Fall ist das „www.coffeeandinkdesign.com“.
Auf deinem Webhosting Server wird sich die Installation deiner Internetseite befinden.

Es gibt zahlreiche Anbieter für beides. Ich selbst habe die besten Erfahrungen mit Alfahosting gemacht. Ich bin seit über 5 Jahren Kundin. Das Preis-Leistungsverhältnis ist einfach super und der Support ist sehr schnell und zuverlässig.

Ich empfehle dir hier den Multi L Tarif, der alles unterstützt, was du für deine WordPress Internetseite benötigst. Eine .de-Domain ist auch schon enthalten.
Derzeit kostet dieser Tarif 3,99€ im Monat.

 

Eigene Fotografie Website Alfahosting

Schritt 2: WordPress Installieren

Nachdem du deinen Tarif in Auftrag gegeben hast und deine Domain freigeschaltet ist, geht die WordPress Installation ganz einfach! Gehe hierfür in das Menü und wähle „Meine Verträge“ -> „Software“ aus dem Menü aus. Klappe den Reiter „Blogs“ auf und klicke auf den Button „jetzt installieren“ unter „Wordpress“.

Eigene Fotografie Website mit WordPressSetzte auf der nächsten Seite folgende Einstellungen:
– Installationsordner:
Setze hier einen Haken bei „Das Tool soll in das Hauptverzeichnis der Domain installiert werden“.
Achtung: Bitte nur verwenden, wenn du den Tarif „frisch“ abgeschlossen hast, da sonst bereit existierende Dateien auf dem Server überschrieben werden könnten.
– Domain und E-Mail:
Wähle hier deine zuvor bestellte Domain aus.

Nachdem du ein Häkchen unter „Installation starten“ gesetzt hast, musst du nur noch auf den Button klicken und schon geht die Installation von WordPress los.

In wenigen Sekunden ist die WordPress Installation auf deinem Hoster abgeschlossen und einsatzbereit.

Als Nächstes werden dir die Zugangsdaten und dein Zugangslink zu deiner WordPress Installation angezeigt. Diese solltest du dir unbedingt notieren!

 

Schritt 3: Fotografie Theme auswählen

Jetzt wird es spaßig! Denn es geht an die Designwahl. Auf WordPress hast du die Möglichkeit, verschiedene „Themes“ nach Wahl zu installieren, die den kompletten Look deiner Website bestimmen.

Die Möglichkeiten sind nahezu unendlich! Es gibt sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Themes (Premium Themes). Ich rate dir zu einem Premium Theme. Der Vorteil dieser Themes ist es, dass du Anspruch auf Supportleistungen und Updates hast. Die Leitfäden zur Einrichtung sind für gewöhnlich auch sehr detailliert, sodass es sich lohnt, hier ein paar Euros in die Hand zu nehmen.

Auf Theme Forest findest du die verschiedensten Designs. Klick dich einfach mal ein wenig durch:
https://themeforest.net/category/wordpress?term=photography

Sobald du ein Theme gedownloadet hast, erhältst du eine ZIP Datei, die du im Admin Bereich unter „Design“ -> „Themes“ uploaden und dann aktivieren kannst.

 

Schritt 4: Inhalte einrichten (+ Checkliste)

Ab diesem Punkt hängt die weitere Vorgehensweise ein wenig von deinem gewählten Theme ab. Solltest du dir ein Premium Theme gekauft haben, wirst du eine Anleitung erhalten haben, die einen genauen Leitfaden für die Einrichtung deiner Website beinhaltet.

Hier habe ich eine Checkliste für dich, mit den Must Haves für deine Fotografie Website:

 

Über Mich – Seite

Die Über Mich Seite ist sehr wichtig. Fotografie ist etwas sehr Persönliches und deshalb ist es wichtig, dass die Chemie zwischen Kunde und Fotograf stimmt. Damit deine Kunden diese Chemie schon einmal vor dem ersten persönlichen Kontakt „antesten“ können, solltest du ihnen diese Möglichkeit mit deiner Über Mich Seite geben. Hier findest du einige Tipps zu einer gelungen Über Mich Seite: Die perfekte Über Mich Seite für Fotografen

 

Logo Design uploaden

Dein Logo ist ein wichtiges Wiedererkennungsmerkmal. Ich empfehle dir, das Design einem Profi zu überlassen (es sei denn, du bist selbst Grafiker/in). Aber keine Angst, ein professionelles Logo Design muss gar nicht teuer sein. Hier findest du einige meiner vorgefertigten Designs, die dir helfen, einen bestmöglichen Eindruck auf deine Kunden zu machen: Vorgefertigte Fotografie Logo Designs

 

Fotogalerien erstellen

Durch die Fotos deiner Galerie können deine Kunden sich einen Eindruck darüber verschaffen, welches Ergebnis sie von dir erwarten können. Stelle hier also nicht nur deine allerbesten Bilder ein, sondern solche, die du qualitativ auch wirklich garantieren kannst. So setzt du die Erwartungshaltung richtig und hast hinterher keine Probleme mit enttäuschten Kunden.
Wenn du in mehreren Bereichen fotografierst, solltest du für jeden Bereich eine eigene Galerie erstellen.
Ein No Go: Bilder aus Workshops, die unter den besten Bedingungen (+Anleitung) und ohne Zeitdruck entstanden sind.

 

Preisübersicht einrichten

Eine Seite mit deinen Preisen ist möglich, aber kein Muss. Hier musst du selbst entscheiden, ob du deine Preise schon vor dem Kundenkontakt oder erst danach herausgeben möchtest.

 

Kontaktformular einrichten

Ein Kontaktformular darf natürlich nicht fehlen! Hier erreichen dich deine Kunden.
Neben dem Formular kannst du hier auch deine Telefonnummer angeben.

 

Blog einrichten

Ein Blog ist ein wichtiges Werkzeug um die Kundenbindung schon vor dem ersten Kontakt zu stärken. Hier findest du einen Blogartikel darüber: Warum du als Fotograf/in bloggen solltest

 

Impressum einrichten

In Deutschland besteht Impressumpflicht! Hier findest du weitere Informationen darüber:
https://www.e-recht24.de/artikel/datenschutz/209.html

 


 

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Artikel eine gute Startanleitung für deine eigene Fotografie Website geben. Falls noch Fragen offen geblieben sind oder du dir einen weiterführenden Artikel wünschst, lass es mich gern in den Kommentaren wissen!

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Freebie: Lightroom-Pinsel für Beauty Portrait Retusche

Wusstest du, dass es ganz einfach ist, in Lightroom Portraits zu retuschieren? Ich dachte lange Zeit, dass ich gute Ergebnisse nur in Photoshop erzielen kann. Dann bin ich auf das Pinselwerkzeug in Lightroom gestoßen und mir ging ein Licht auf. 🙂

Ich habe kostenlose 29 Pinsel Vorgaben für dich entwickelt, mit denen die Portrait / Beautyretusche in Lightroom zum Kinderspiel wird. Folgende Pinsel erhältst du:

 

Haut Retusche

  • Augenringe reduzieren
  • ​Contouring
  • Falten reduzieren
  • Haut weichzeichnen
  • Hautton abkühlen
  • Hautton aufwärmen
  • Highlighter
  • Rouge
  • Rötungen reduzieren

 

Augen Retusche

  • ​Augen schärfen
  • Augenweiß aufhellen
  • Iris abdunkeln
  • Iris aufhellen
  • Iris betonen
  • Kajal / Eyeliner betonen

 

Haar Retusche

  • ​Blond betonen
  • Brünett betonen
  • Rote Haare betonen
  • ​Highlights setzen
  • ​Lowlights setzen

 

​Lippen ​& Mund Retusche

  • ​Lippen abdunkeln
  • Lippen aufhellen
  • Lippen abkühle​n
  • Lippen aufwärme​n
  • Lippen weichzeichnen
  • Lippenglanz erhöhen
  • Lippenglanz reduzieren
  • Lippenrot betonen
  • Zähle aufhellen / weißer machen

Die Effekte kannst du ganz nach deinen Wünschen einsetzen. Ganz egal, ob du eher eine dezente oder stärkere Retusche bevorzugst. Mit diesen Pinseln bist du für alle Fälle gerüstet.

Trage dich einfach in den Newsletter ein, damit ich dir die Pinsel schicken kann! 

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Kaufratgeber Spiegelreflexkamera: Welche DSLR ist die richtige für mich?

Ich bekomme regelmäßig E-Mails mit der selben Frage: „Welche Spiegelreflexkamera sollte ich mir kaufen?“.

Meine Antwort fällt meist unzufriedenstellend aus: „Kommt drauf an!“.

Die Wahl der richtigen Kamera hängt immer vom Fotografen und seinen Anforderungen ab.

Um eine gute Entscheidung für sich treffen zu können, ist oft einiges an Hintergrundwissen nötig. Vieles kann man als Anfänger, der seine erste DSLR kauft, noch gar nicht richtig beurteilen.

Nachdem ich vor einigen Wochen erneut eine E-Mail mit dieser Frage erhielt, kam mir ein Gedanke:
Ich könnte doch einen Blogartikel mit den wichtigsten Infos verfassen!

Einige Tage später setzte ich mich also an die Tastatur. Schnell stand fest: Das, was ich hier vermitteln will, sprengt den Rahmen eines einfachen Blogeintrags.

Und so wurde aus dem Blogeintrag ganz schnell ein eBook mit 18 Kapiteln:

  1.  Warum sollte ich mir eine DSLR kaufen – und warum nicht?
  2. Sind Megapixel eigentlich wirklich so wichtig?
  3. Was bedeutet LiveView und benötige ich diese Funktion?
  4. Wie wichtig ist die Größe des Kamerasensors und was hat die Objektivbrennweite damit zu tun?
  5. Was ist wichtiger: Kamera oder Objektiv?
  6. Was ist der Unterschied zwischen Fest- und Zoombrennweite – und wie entscheide ich mich?
  7. Was ist ein Bildstabilisator und brauche ich einen?
  8. Was ist ein Ultraschallmotor?
  9. Welche Auswirkungen hat die Naheinstellgrenze eines Objektives auf meine Fotos?
  10. Was ist der Abbildungsmaßstab und wie macht er sich bemerkbar?
  11. Warum gibt es Objektive für bestimmte Sensorgrößen und wie erkenne ich sie?
  12. Welches Objektiv/Brennweite für welchen Zweck?
  13. Wie funktionieren Nahlinsen und können sie ein Makroobjektiv ersetzen?
  14. Welche Objektivfilter gibt es und welche benötige ich?
  15. Warum liefert mein interner Blitz so miserable Ergebnisse?
  16. Welches Stativ ist das richtige für mich?
  17. Welches Zubehör brauche ich sonst noch?
  18. Welche Bildbearbeitungsprogramme gibt es und muss es immer Photoshop sein?

 

Mit diesem Kaufratgeber für eine Spiegelreflex-Kamera Ausrüstung bist du bestens aufgestellt, um eine gute Kaufentscheidung treffen zu können. Trage dich einfach in den Newsletter ein, damit ich dir das eBook schicken kann.

 

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Kostenlose Lightroom Presets / Vorgaben „Pale Skin“

Vielleicht hast du schon gesehen, dass es seit kurzem neben Fotografie Logos und Marketing Vorlagen auch Lightroom Presets im Coffee + Ink Design Shop gibt.

Ich habe sehr sehr viel Arbeit in die Entwicklung dieser 15 verschiedenen Farblooks gesteckt und bin umso stolzer, dass ich sie nun endlich anbieten kann.

Mir war besonders wichtig, dass die Presets vielseitig sind – also mit möglichst vielen verschiedenen Arten von Fotos funktionieren. Dabei habe ich ein ganz eigenes System entwickelt, das sich in zwei Phasen gliedert:

1. Farblook & Kontraststimmung wählen
Die verschiedenen Farblooks gibt es in jeweils 6 verschiedenen Kontrastverhältnissen (Normal, Kontrastreich, Kontrastreich/Düster, Matt, Matt/Kontrastreich, Matt/Kontrastreich/Düster). Je nach Geschmack und Foto ist hier auf jeden Fall das passende Preset dabei.

2. Finetuning mit der Coffee + Ink Design „Finisher Toolbox“
Die Finisher Toolbox ist Farblook-unabhängig und enthält 37 verschiedene Presets, die sich aufeinander legen lassen. Damit kannst du deinen Fotos ganz gezielt den letzten Schliff verpassen. Ich habe meinen Freund Stefan davor gesetzt, der mit Bildbearbeitung und Lightroom gar nichts am Hut hat. Er hat das System sofort verstanden und konnte es einsetzen. Ziel erreicht, würde ich sagen. 🙂

Neben den gerade erwähnten 15 Farblooks, die du im Onlineshop findest, gibt es aber noch einen weiteren Farblook. Und diesen möchte ich dir schenken! Er ist etwas spezifischer als die, die du im Shop findest. Er ist darauf ausgelegt, die Haut heller / blasser zu machen. Unten findest du ein paar Beispiele.

Um die Presets zu bekommen, musst du dich nur in den Newsletter eintragen (unter diesem Beitrag findest du das Formular)!

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Spiegelreflex oder Kompakt Kamera? Pro und Contra

In diesem Artikel erfährst du, ob eine Spiegelreflex-Kamera für deine Anforderungen wirklich notwendig ist.

Du möchtest dir eine neue DSLR Kamera kaufen?
Vor dem Kauf solltest du davon überzeugt sein, dass es wirklich eine DSLR und nicht doch eine Kompaktkamera werden soll.

Gründe, die für eine Spiegelreflex-Kamera sprechen

Größere Gestaltungsmöglichkeiten:
Nicht nur die größere Auswahl an Zusatzausrüstung, die erworben werden kann, ermöglicht dir einen größeren Gestaltungsfreiraum, sondern auch die Funktionen der Kamera. Diese erlauben beispielsweise ein manuelles Einstellen der Belichtung, die Wahl verschiedener Belichtungsmessmethoden und des Weißabgleichs, das Fotografieren im RAW-Bildformat und vieles mehr.

Wechselobjektive:
Mit einer Kompaktkamera bist du an das Standardobjektiv gebunden, da es sich nicht wechseln lässt. Dieses Objektiv mag für Standardsituationen geeignet sein, ist aber nicht auf die besonderen Anforderungen jedes Fotografen zugeschnitten. Für DSLRs gibt es ein großes Angebot an verschiedensten Objektiven mit verschiedensten Eigenschaften.

Bessere Fotos in schlechten Lichtverhältnissen:
Mit den größeren Bildsensoren, die in digitalen Spiegelreflexkameras verbaut sind, lassen sich auch in schlechten Lichtverhältnissen, in denen Kompaktkameras schon lange den Blitz hinzuziehen würden, noch gute bis sehr gute Fotos erzielen.

Geringe Schärfentiefe:
Mit einem entsprechenden Objektiv ist eine sehr geringe Schärfentiefe (Unschärfe des Hintergrundes) möglich. Ein sehr beliebtes Gestaltungsmittel.

What-You-See-Is-What-You-Get:
Schaust du auf das Display einer Kompaktkamera, lässt sich der Ausschnitt des Bildes zwar recht gut festlegen, trotzdem wirkt das geschossene Foto hinterher oft etwas anders. Siehst du durch den Sucher einer DSLR, entsteht eine Art Tunnelblick, der dafür sorgt, dass du dich voll und ganz auf das Motiv konzentrieren kannst. Auch die Beurteilung der Schärfentiefe wird durch den Sucherblick und das gleichzeitige Betätigen der Abblendtaste ermöglicht.

Schnelle Auslösezeit:
Im Gegensatz zu vielen Kompaktkameras, haben die meisten DSLRs kaum Auslöseverzögerungen. Die Chance, eine wichtige Momentaufnahme zu verpassen, ist also wesentlich geringer. Außerdem ist die Wartezeit (Bildfolgezeit) nach jedem geschossenen Foto um Längen kürzer als bei kompakten Kameras.

Gründe, die gegen eine Spiegelreflex-Kamera sprechen

Gewicht:
Das hohe Gewicht von DSLRs und Objektiven lässt den ein oder anderen Fotografen vermutlich zwei mal überlegen, ob es sich lohnt, die Kamera mitzunehmen, wenn nicht klar ist, ob es etwas Interessantes zu fotografieren gibt. Eine Kompaktkamera steckt man sich einfach in die Jackentasche und denkt nicht mehr daran, bis man etwas fotografieren möchte.

Größe:
Auch die Größe kann ein Nachteil der DSLR sein. Um sie sicher transportieren zu können, muss eine geeignete Kameratasche vorhanden sein. Liebe Damen, eine normale Handtasche ist leider kein geeigneter
Aufbewahrungsplatz für eine digitale Spiegelreflexkamera.

Zeitintensiv:
Um mit einer digitalen Spiegelreflexkamera wirklich gute Ergebnisse zu erzielen, mussst du dich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen. Die Zeit, die dafür aufzubringen ist, sollte nicht unterschätzt werden.

Hohe Anschaffungskosten:
Wer sich dazu entschließt, eine digitale Spiegelreflexkamera zu kaufen, sollte mit einer Investition von mindestens 450€ rechnen. Es wird bei vielen allerdings nicht lange dauern, bis der Wunsch nach weiterem Equipment aufkommt, weshalb es oft nicht bei diesem Betrag bleibt.

Bilder sollten bearbeitet werden:
Die meisten DSLR-Bilder, die du im Internet findest, wurden nachträglich am Computer bearbeitet. Die Bilder werden in der DSLR kaum oder gar nicht geschärft. Auch wenn sich das in den Einstellungen ändern lässt, ist es empfehlenswert, die Bilder selbst zu bearbeiten, um das Beste aus seinen Bildern herauszuholen. Das Schärfen der Bilder ist dabei nur eine von vielen Bearbeitungen, die du vornehmen kannst.

Ich hoffe, dass ich dir deine Entscheidung für oder gegen eine digitale Spiegelreflex-Kamera erleichtern konnte. Lass mich wissen, wenn du Fragen hast!

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Lightroom Presets installieren – so funktioniert’s!

Du hast dir Lightroom Presets gekauft und möchtest sie jetzt installieren? Nichts einfacher als das! So funktioniert’s:

Schritt 1: Lightroom öffnen

Schritt 2: Wechsle über die oberen Reiter in den „Entwickeln“ Modus
Lightroom Preset installieren Entwickeln
Schritt 3: Klicke mit Rechts in den „Vorgaben“-Bereich und wähle „Importieren“
Lightroom Preset installieren Vorgaben
Schritt 4: Wähle deine Presetdateien aus

Schritt 5: Jetzt kannst du deine Presets verwenden!

Super einfach, oder?
Lass mich wissen, wenn du Fragen hast!

Lightroom: Bilder für Facebook exportieren

In diesem Artikel erfährst du, wie du in Lightroom Bilder für Facebook exportierst.

Du hast deine Fotos sortiert, deine Lieblingspresets benutzt und ihnen den letzten Schliff verpasst? Perfekt! Als nächstes geht es an den Foto Export. Wenn es dir ähnlich wie mir geht, kannst du es vermutlich gar nicht mehr erwarten, ein Facebook Album zu erstellen und deine neuen Fotos zu präsentieren.

Vielleicht ist dir dabei schon einmal aufgefallen, dass die hochgeladenen Fotos auf Facebook immer etwas anders aussehen, also zuvor in Lightroom. Die Bilder werden unscharf, die Farben sehen etwas anders aus und vielleicht bilden sich sogar vereinzelt Pixelfragmente. Das liegt daran, dass Facebook die Fotos komprimiert um Speicherplatz zu sparen. Darunter leidet die Bildqualität deiner Fotos.

In diesem Artikel erkläre ich dir, wie du dennoch das Beste aus deinen Facebook Fotos herauskitzelst! Ich habe viele Einstellungsmöglichkeiten getestet und die Ergebnisse mit den nachfolgenden Exporteinstellungen gefallen mir eindeutig am besten.

Solltest du noch nicht lang mit Lightroom arbeiten, beginne ich ganz am Anfang:

1. Wähle die Bilder aus, die du exportieren möchtest.

2. Klicke auf Datei -> Exportieren…

3. Wähle deinen Speicherort

Hier hast du die Möglichkeit einen Speicherort festzulegen. Ich habe mich hier für den Desktop entschieden, damit ich die Bilder gleich wiederfinde. Damit nicht alle Dateien einzeln auf meinem Schreibtisch landen, habe ich bei „In Unterordner ablegen“ ein Häkchen gesetzt. Beim Export wird auf meinem Desktop ein neuer Ordner mit dem Namen „FB_Edinburgh“ erstellt. Hier werde ich dann meine Edinburgh Fotos in Facebookgröße finden.

4. Entscheide dich für eine Dateibenennung

Ich habe mich hier für ein „FB“ am Anfang der Dateinamen entschieden. So werde ich die hochaufgelösten Bilder nicht mit den kleineren Facebook Bildern verwechseln.

5. Lege die Dateieinstellungen fest

Hier ist es ganz wichtig, dass du den „sRGB“ Farbraum auswählst, damit deine Farben möglichst genau erhalten bleiben. Für Facebook solltest du das Bildformat „JPEG“ und eine Qualität von 100 auswählen.

6. Lege die Bildgröße fest

Damit die Dateien nicht zu groß werden und Facebook nicht mehr komprimiert als nötig, empfehle ich dir hier einen Export mit angepasster Bildgröße auf 1100 Pixel Breite der langen Kante. Die Auflösung sollte bei 100 liegen.

7. Schärfen nicht vergessen!

Hier kommt es ein wenig auf deinen eigenen Geschmack an – Ich persönlich bevorzuge hier eine gute Portion Schärfe und wähle deswegen die Stärke „Hoch“. Achte darauf, dass das Häkchen bei „Schärfen für“ gesetzt ist und du die Option „Bildschirm“ aus dem Drop Down Menü ausgewählt hast.

8. Exportieren
Jetzt musst du nur noch auf den „Exportieren“ Button klicken und Lightroom fängt an deine Fotos in perfekter Facebook Qualität zu erstellen. Danach musst du sie nur noch hochladen.

Ich hoffe, diese Anleitung hat dir geholfen! Wenn du magst, berichte gern in den Kommentaren wie diese Exporteinstellungen deine Facebookbilder beeinflusst haben. Solltest du Fragen haben, freue ich mich ebenfalls über deinen Kommentar.

In 4 Schritten zur überzeugenden „Über Mich“ Seite für Fotografen

In 4 Schritten zur überzeugenden „Über Mich“ Seite für Fotografen

Wusstest du, dass beinah alle Kunden, die dir eine Anfrage schicken, zuvor deine „Über Mich“ Seite gelesen haben? Eigentlich ganz logisch, oder? Gerade bei der Wahl des Fotografen spielt die Persönlichkeit und Sympathie eine große Rolle. Wenn du es nicht nur schaffst, mit deinen Fotos sondern auch mit deiner „Über Mich“ Seite zu überzeugen, ist dir die Anfrage so gut wie gesichert!

In diesem Artikel gebe ich dir deshalb eine 4 Schritte Anleitung, mit der du eine überzeugende „Über Mich“ Seite erstellen kannst.

1. Erzeuge Aufmerksamkeit

Niemand hat heutzutage mehr Zeit. Damit dein Besucher nicht innerhalb von wenigen Sekunden gelangweilt deine Seite schließt, musst du so schnell es geht Aufmerksamkeit erzeugen.
Das geht am besten mit einer eindeutigen Aussage, die möglichst gut beschreibt, wer du bist, was dein Ziel ist oder was dich einzigartig macht.

Beispiele hierfür können sein
„Ich begleite Hochzeitspaare an ihrem großen Tag ohne zeitliche Begrenzung“
„Ich fotografiere alles, was das Herz berührt“
„Du bist wunderschön – ich werde es dir beweisen“ (für Beauty/Glamour/Boudoir-Portraitfotografen)

Diese Zeile sollte möglichst groß als Blickfänger über deinen restlichen Texten und Bildern stehen.


2. Stelle dich kurz und bündig vor

Dieser Text sollte nicht zu lang sein und nicht mehr als die Grundinformationen über dich enthalten (Bild, Name, Alter, wo wohnst du?, in welchen Bereichen bist du unterwegs) + ein paar persönliche Informationen um das Vertrauen zu erhöhen (was machst du außer Fotografieren in deiner Freizeit, hast du Kinder, bist du verheiratet, etc.).
Abschließend solltest du ein paar Worte über dein „Warum“ finden. Warum fotografierst du, was du fotografierst? Was ist der Hintergrund? Was ist dein Ziel?

Behalte immer im Hinterkopf, dass der Interessent vermutlich nicht allzu viel Zeit hat.
Die Möglichkeit, dich besser kennenzulernen und das Vertrauen weiter zu erhöhen, solltest du auf deinem Blog bieten. Mehr dazu findest du hier.

3. Zeige Kundenmeinungen

Nichts ist so überzeugend wie eine gute Kundenbewertung. Vielleicht kennst du das von dir selbst: Du bist auf der Suche nach einem Artikel auf Amazon. Du stößt auf zwei ähnliche Artikel:

1. 35€, 5 Sterne Bewertung
2. 25€, 3 Sterne Bewertung

Trotz des höheren Preises würdest du vermutlich zu Artikel 1 greifen, richtig? So mächtig sind Kundenbewertungen! Frage also ein paar deiner ehemaligen Kunden und bitte sie um einen kurze Bewertung für deine Internetseite. Erfahrungsgemäß sind Menschen sehr hilfsbereit wenn es darum geht. Also trau dich!

4. Setze einen Call to Action Button

Ein sogenannter „Call to Action“-Button sollte deiner „Über Mich“ Seite auf keinen Fall fehlen! Wenn der Besucher deine Texte gelesen hat, soll er schließlich nicht gleich wieder verschwinden, sondern den nächsten Schritt gehen. Im besten Fall ist der nächste Schritt, dir eine Anfrage für ein Fotoshooting zu schicken.
Die Texte für deinen Call to Action Button könnten zum Beispiel lauten „Jetzt Fotoshooting anfragen“ , „Jetzt Termin vereinbaren“ (Verlinkung zum Kontaktformular), „Jetzt Fotogalerie ansehen und überzeugen“ (Verlinkung zur Galerie) oder vergleichbares.


Hier habe ich noch einmal eine Grafik für dich erstellt, die alle Elemente enthält:



Ich hoffe, dir fällt es jetzt leichter, eine überzeugende „Über Mich“ Seite für deine Website zu erstellen. Wenn du magst, setze doch den Link zu deiner fertigen Seite in die Kommentare! 🙂

25 Blog Artikel Ideen für Fotografen

25 Blog Artikel Ideen für Fotografen

In meinem letzten Artikel habe ich darüber geschrieben, wie dir dein Blog helfen kann, Interessenten in Fotoshooting Kunden zu verwandeln.
Heute habe ich dir 25 Artikelideen mitgebracht.

Manche haben mehr mit dir als Person zu tun als mit der Fotografie selbst. Doch schrecke davor nicht zurück – gerade diese Artikel helfen dir, Vertrauen bei deinen potentiellen Kunden aufzubauen. So kannst du deinen Kunden die Möglichkeit geben, dich schon vor der Anfrage etwas kennen zu lernen.

Nicht alle Artikelideen passen zu jedem Fotobusiness. Aber sie sollten dir als Inspirationsvorlage genügen, sodass du sie passend für dich umschreiben kannst.

Let’s go!

1.) Die besten Fotoshooting Locations in – Ortsnamen einfügen –
2.) So findest du deinen perfekten Fotografen
3.) Fragen, die du deinem Hochzeits-/Baby-/Portraitfotografen stellen solltest
4.) Tipps für ein stressfreies Fotoshooting mit Kindern
5.) Checkliste für ein Fotoshooting mit deinem Hund
6.) Optimale Vorbereitung für dein Schwangerschaftsfotoshooting
7.) Darum solltest du einen Profifotografen engagieren
8.) Fotos, die in deinem Familienalbum nicht fehlen dürfen
9.) 15 Fakten über mich
10.) Warum du von mir keine unbearbeiteten Bilder bekommst
11.) Warum ich die Fotografie liebe
12.) Outdoor Locations für eure Save the Date Fotos
13.) 10 Gründe für ein Trash-The-Dress Fotoshooting
14.) Einzigartige Ideen für dein Fotoshooting
15.) Jungesellinenabschied Fotoshooting – so wird es perfekt!
16.) Ideen für ein Vater-Kind-Fotoshooting
17.) Tipps für ein unvergessliches Fotoshooting im Frühling/Sommer/Herbst/Winter
18.) Behind The Scenes
19.) So funktioniert’s: Bilder auswählen nach deinem Fotoshooting
20.) Meine Reise nach – Ort einfügen –
21.) Eine Vorher / Nachher Bildbearbeitung
22.) 10 Dinge die ich liebe
23.) Outfitguide für dein Bewerbungsbild
24.) Dinge, die mich inspirieren
25.) Fotos aus meiner Anfangszeit als Fotograf


Du hast weitere Ideen? Schreib sie in die Kommentare und hilf so anderen Lesern weiter! Du kannst auch gerne zu einem deiner Blogartikel verlinken, der durch diese Liste inspiriert wurde.

3 wichtige Gründe, warum du als Fotograf/in bloggen solltest

3 wichtige Gründe, warum du als Fotograf/in bloggen solltest

Der Blog auf der eigenen Fotografie Website ist ein häufig unterschätztes Werkzeug, das dir helfen kann mehr Anfragen zu erhalten und Fotoshootings zu buchen. Ich beobachte immer wieder, dass viele Fotografen zwar einen eigenen Blog auf der Website haben, diesen aber nicht strategisch nutzen. Falls überhaupt, werden hier nur aktuelle Fotos gepostet – das ist ein toller Anfang, schöpft aber nicht das volle Potential eines Blogs aus.

In diesem Artikel erfährst du die 3 Hauptgründe, warum du dich in Zukunft mehr mit deinem Blog befassen solltest.

1. Du gewinnst das Vertrauen deiner potentiellen Kunden

Was ist nötig, damit ein Kunde ein Fotoshooting bei dir bucht? Wenn du einmal über dein eigenes Kaufverhalten nachdenkst, wirst du merken, dass der Faktor „Vertrauen“ eine wichtige Rolle spielt.
Über deinen Blog haben deine Kunden die Möglichkeit, dich etwas näher kennen zu lernen. Es gibt ihnen eine Einsicht in deine Welt, deine Ansichten und deine Persönlichkeit. Das geschriebene Wort hat eine unglaubliche Macht, die du nutzen kannst und solltest!

Statt also nur ein paar Fotos zu posten, solltest du deinen Blog auch dazu nutzen, dich selbst als Person zu präsentieren. Das geht am besten über ein paar Absätze zu deinen Fotos oder aber themenspezifische Blogartikel (z.B. „10 Tipps für ein stressfreies Fotoshooting mit Kindern“ -> Hier findest du 25 Blog Artikel Ideen für Fotografen)

2. Du informierst deine Kunden über dich und deine Arbeit

Dieser Punkt knüpft eigentlich direkt an den letzten an. Die Kombination aus Texten und Fotos gibt dir die Möglichkeit, deine Kunden darüber zu informieren, was sie bei dir erwartet.

Wie fotografierst du? Warum sollten sie ausgerechnet ein Fotoshooting bei dir buchen? Was macht deine Fotos so besonders? Wie läuft ein Fotoshooting ab?

Das sind nur ein paar Ansatzpunkte, die deinen Kunden aber schon eine Menge Informationen liefern. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit für dich, auch wirklich die Kunden anzusprechen, die du ansprechen willst und die zu dir passen.

3. Du positionierst dich als Profi!

Deinen Kunden ist natürlich nicht nur wichtig, dass sie dir als Person vertrauen können, sondern auch deiner Expertise als Fotograf/in. Hier kommt erneut das Bloggen ins Spiel! Der Markt an Fotografen ist so dermaßen überlaufen, dass du hier die Chance nutzen solltest, dich als Profi zu positionieren.

Das gilt besonders wenn du in einer Nische (Babyfotografie, Hundefotografie, Hochzeitsfotografie, etc.) unterwegs bist und hier themenspezifische Blogartikel veröffentlichst, die deinen Kunden zeigen, dass du wirklich weißt, was du tust (z.B. „Fragen, die ihr eurem Hochzeitsfotografen stellen solltet“ -> Hier findest du 25 Blog Artikel Ideen für Fotografen).


Ich hoffe, dieser Artikel war hilfreich für dich! Wenn du ein paar Sekunden Zeit hast, würde mich freuen, wenn du mich in den Kommentaren wissen lässt, ob und in welcher Form du das Bloggen für dein Fotobusiness nutzt bzw. in Zukunft nutzen möchtest. Ich bin gespannt 🙂

4 Vorausetzungen, um Geld mit deiner Fotografie zu verdienen

4 Vorausetzungen, um Geld mit deiner Fotografie zu verdienen

Die meisten Fotografen gelangen irgendwann an einen Punkt, an dem sie sich folgende Frage stellen: „Sollte ich mehr daraus machen, als „bloß“ ein Hobby?“

Diese Frage ist meist gar nicht so leicht zu beantworten. In diesem Beitrag habe ich ein paar Grundvoraussetzungen für dich zusammen geschrieben, die dir hoffentlich helfen werden.


1. Deine Fotos sind gut – in jeder Situation

Beginnen wir gleich einmal mit dem hoffentlich selbstverständlichsten:
Wenn du Geld von jemandem für etwas verlangst, muss deine Arbeit dementsprechend gut sein. Und das nicht nur unter den besten Voraussetzungen!

Schwierige Lichtsituationen, Kunden ohne Posingserfahrung und Stresssituationen sollten deine Ergebnisse nicht wesentlich beeinträchtigen. Du weißt, wie du bei Gegenlicht tolle Ergebnisse erzielst. Du weißt, wie du die Schokoladenseite deines Kunden ins rechte Licht rückst. Und du hast auch unter Stress immer einen Lösungsansatz parat. Die Kameratechnik kennst du sowieso in- und auswendig.

Um so sicher in der Fotografie zu werden hilft nur eins: Üben üben üben! Falls du noch nicht so weit bist, überleg dir also genau, in welchen Bereichen du noch Schwierigkeiten hast und lerne!

Vergiss nie: Dein Kunde bezahlt dich dafür, dass du ihm tolle Bilder lieferst. Sorge also dafür, dass du all das benötigte Wissen hast, um diesen Wunsch deines Kunden zu erfüllen.


2. Du hast kein Problem mit schwierigen Kunden

Mit Kunden zusammen zu arbeiten, die du meistens noch nie zuvor gesehen hast, ist nicht immer ganz einfach. Es ist anders als mit Freunden und Verwandten.

Für gewöhnlich kann man nur die wenigsten Kunden als wirklich „schwierig“ bezeichnen. Aber du solltest dich darauf einstellen, dass es sie gibt und dass auch du sie haben wirst.

Sie mäkeln an deinen Preisen, zeigen eine Null-Bock-Haltung beim Fotoshooting (das kann z.B. passieren, wenn ein Pärchenshooting eher einseitig gewünscht war ;-)) oder äußern plötzlich Bildbearbeitungsvorstellungen, die so gar nicht zu deinem (natürlich zuvor ausreichend präsentiertem) Stil passen.


Mal eine Geschichte von mir:
Vor einigen Jahren habe ich einen Abiball mit einem Mobilen Fotostudio fotografiert. Die Kunden konnten ihre Fotos anschließend über eine Online Galerie bestellen. Einige Tage nachdem die ersten Bestellungen abgewickelt waren, erhielt ich eine äußerst zornige und fast schon unhöfliche E-Mail einer Mutter.

Sie hatte ein Portrait von ihrem Sohn und einem Klassenkameraden bestellt. Diese beiden jungen Männer konnten unterschiedlicher nicht aussehen: Ihr Sohn hatte eine helle Haut, einige Hautunreinheiten und rote Haare. Der andere hatte dunkelbraune Haare und eine olivfarbene reine Haut, die zudem recht gut gebräunt war.

In der E-Mail beschwerte sich die Mutter nun, dass ihr Sohn extrem blass und ungesund aussähe. Sie sagte mir, dass ich den Hautton an den des anderen jungen Manns angleichen solle. Außerdem verwies sie darauf, wie enttäuscht sie sei und dass sie am liebsten ihr Geld zurück haben wolle.

Beim Lesen musste ich etwas Schmunzeln, weil ich mir schon ausmalte, wie das Bild wohl aussehen würde, wenn ich ihrem Wunsch nachkäme, die Hauttöne anzugleichen. Ich musste ein wenig darüber nachdenken, welche Lösung hier wohl die richtige war.

Wenn es um unzufriedene Kunden geht, sollte man nicht immer nur den negativen Aspekt sehen, sondern auch die Chance: Wenn man es schafft, einen unzufriedenen Kunden in einen zufriedenen zu verwandeln, hat man gewonnen. Denn diese Kunden neigen dazu, im Bekannten- und Freundeskreis zu erzählen, wie zufrieden sie sind und sorgen so oft für Empfehlungen.

Schlussendlich entschied ich mich also dafür, dem jungen Mann eine ausgiebige Retusche zu verpassen. Ich entfernte die Augenringe und Pickel und wärmte den Hautton gerade so sehr auf, dass es noch natürlich aussah. Das Ergebnis schickte ich der Kundin und rief sie an. Ich ließ sie wissen, dass ich ihre Enttäuschung sehr bedauerte und es mir sehr wichtig sei, dass meine Kunden ihre Fotos mögen. Ich wies sie darauf hin, dass eine Hautretusche eigentlich nicht enthalten war, ich sie aber selbstverständlich dennoch vorgenommen habe. Sie bedankte sich mehrmals und klang am Telefon überhaupt nicht mehr zornig.

In Situationen dieser Art muss man in der Lage sein, über den eigenen Schatten zu springen und den eigenen Stolz herunterzuschlucken.
Denn merke dir: Dein Kunde hat Recht. Auch wenn er Unrecht hat. Oder auch: Der Kunde ist König! Du musst dazu bereit und in der Lage sein, auch schwierigen Kunden dieses Gefühl zu geben.

3. Du hast keine Angst vor Bürokratie und Buchhaltung

Ein gaaaanz wichtiges Thema und wohl der Punkt, bei dem den meisten ein riesiges Fragezeichen im Gesicht steht. Muss ich ein Gewerbe anmelden? Wie muss die Buchhaltung aussehen? Wieso will die Handwerkskammer Geld von mir?

Ab dem Zeitpunkt, an dem du Geld mit der Fotografie verdienst, musst du auch die Verantwortung für die korrekte Versteuerung dieses Geldes übernehmen.

Ich kann dich beruhigen: Meist ist es gar nicht so kompliziert wie man anfangs denkt. Natürlich ist jeder Fall individuell, weswegen ich dir hier keine konkreten Ratschläge geben will und kann. Ich kann dir allerdings erzählen, wie ich damals angefangen habe:

Mit 18 habe ich mein Gewerbe unter dem Titel „Fotodesign“ angemeldet. Das Finanzamt hat mir danach einen schicken und sehr langen Bogen mit Fragen geschickt, den ich ausfüllen musste. Da ich lange Zeit Kleinunternehmerin war, musste ich keine Umsatzsteuer berechnen und abführen – das hat es schon mal viel leichter gemacht. Die Einnahmen-Überschuss-Rechnung, zu der ich mit dem Gewerbe verpflichtet war, habe ich einfach jedes Jahr zusammen mit meiner Einkommensteuererklärung abgegeben. Meine Eingangs- und Ausgangsrechnungen habe ich in einem Aktenordner sortiert. Weil Fotografie ein Handwerksberuf ist, musste ich in die Handwerkskammer eintreten und dort Abgaben zahlen (ich glaube, das waren zu Beginn etwa 130€).

Das sind nur so ein paar Details zu mir und meinem Fall. Ich empfehle dir, dich mit einem Experten (Steuerberater, erfahrener Unternehmer im Bekanntenkreis, etc.) zusammenzusetzen und deine Fragen nacheinander abzuarbeiten. Diese ganzen Regeln und Vorschriften sehen bedrohlicher aus als sie sind und sollten kein Hindernis sein, wenn du es mit der Fotografie wirklich ernst meinst.

4. Du hast genug Motivation und Selbstdisziplin

Gerade wenn du mehr als nur ein paar wenige Euros mit der Fotografie verdienen willst, solltest du viel Zeit und Motivation mitbringen. Wenn du ein richtiges Business mit deiner Fotografie aufbauen willst, ist das nicht immer super easy. Am Anfang fährst du für gewöhnlich zweigleisig: Dein Hauptberuf und die Fotografie. Wenn dazu noch eine Beziehung oder eine Familie kommt, für die du ja auch noch Zeit haben willst, kann es schnell eng werden. Das einzige, was dir durch diese Phasen hilft, ist die richtige Portion Motivation und Selbstdiziplin.

Motivation, um überhaupt am Ball zu bleiben. Es ist schwer ein Business aufzubauen, wenn du nicht dafür brennst. Und wenn du richtig dafür brennst und ein Ziel vor Augen hast, hast du für gewöhnlich auch die richtige Portion Motivation, die das Ding am Laufen hält. Auch wenn irgendeine Stimme dir sagt, dass du besser aufgeben solltest. Und glaube mir: Diese Stimme wird sich melden! Aber keine Sorge. Wenn die Fotografie das ist, wofür dein Herz schlägt, kann dir auch diese Stimme nichts anhaben.

Selbstdisziplin, um deine Zeit richtig und sinnvoll einzuteilen und dich auch daran zu halten! Wie schon zuvor beschrieben, ist die Fotografie bestimmt nicht das einzige, das deine Zeit beansprucht. Ein Zeitplan ist meist unerlässlich und hilft dir, deinen Arbeitsalltag besser zu strukturieren.

Sprich mit deinem Partner / deiner Familie darüber, was du vorhast und wie viel Zeit du dafür in der Woche einplanst. Setze dir selbst Strukturen (z.B. Bildbearbeitungen nur unter der Woche bis 22 Uhr, 30 Minuten lesen über Marketing/Buchhaltung/Business nach dem Aufstehen, Sonntags ist Familientag, etc.) und beuge so unnötigem Stress vor. Außerdem kannst du dich so besser auf die einzelnen Aufgaben konzentrieren.
Mit einem guten Zeitplan und der richtigen Selbstdisziplin kommst du weitaus schneller und stressfreier voran als ohne.


Ich hoffe, dass ich dir mit diesem Beitrag weiterhelfen konnte!
Lass mich in den Kommentaren wissen, ob dir weitere Voraussetzungen einfallen (falls du schon beruflich fotografierst).
Wenn du noch kein Geld mit der Fotografie verdienst, lass mich wissen, was für dich die größte Hürde ist!

Ich freue mich auf deinen Kommentar!
Hier findest du weitere Artikel zum Thema: Foto-Business und -Marketing

Manuell Fotografieren (Teil 4)

Diese Artikelreihe besteht aus 4 Teilen: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4

Ich hoffe, dir raucht noch nicht der Kopf!

Wenn du dich durch die letzten drei Artikel gearbeitet hast und jetzt weißt, wie Belichtungszeit, Blende und ISO Wert dein Bild beeinflussen, ist es jetzt an der Zeit, noch einen Schritt weiter zu gehen.

Um wirklich sicher mit den Einstellungen zu werden und sie auch richtig einsetzen zu können, musst du natürlich wissen, wie sie zusammenspielen. Das werde ich dir in diesem Artikel erklären.

Lies dir diesen Artikel in Ruhe durch, vielleicht auch mehrmals. Und –

SEHR WICHTIG!!!

schnapp dir deine Kamera und fotografiere!

Theoretisches Wissen ist nichts wert, wenn du es nicht praktisch einsetzen kannst. Also nur Mut!

 

Was deine Kamera sieht

In deiner Kamera befindet sich ein Belichtungsmesser.

Dieser Belichtungsmesser remisst, wieviel Licht auf den Kamerasensor fällt.

Befindet sich die Kamera in einer Automatik, passt sie die Werte so an, dass im Durchschnitt der Helligkeitswerte ein mittelgraues Bild entsteht. Für deine Kamera ist die Welt mittelgrau und sie ist erst zufrieden, wenn das Bild mittelgrau ist.

Deinen Belichtungsmesser findest du übrigens im Sucher.

Er sieht so aus:

 

Hier habe ich ein paar Fotos für dich gemacht, die das Ganze noch einmal besser darstellen sollen. Ich habe eine weiße Wand in der Zeitautomatik fotografiert:

 

 

Unter den Fotos siehst du, wie ich den Belichtungsmesser jeweils eingestellt habe. In der Mitte siehst du das, nach der Meinung meiner Kamera, „perfekt“ belichtete Foto. Mittelgrau. So, wie sie es gerne hat. Bei Bild 1 habe ich den Belichtungsmesser um zwei Blendenstufen verringert, bei Bild 3 um zwei Blendenstufen erhöht.

 

In diesem Fall habe ich mit einer Automatik fotografiert.

Es gibt allerdings zwei Möglichkeiten, mit dem Belichtungsmesser zu arbeiten, die ich dir im nächsten Abschnitt beide etwas genauer erläutern möchte.

 

Die Automatiken und der manuelle Modus

Es gibt zwei Möglichkeiten den Belichtungsmesser zu benutzen:

In einer Automatik: Du stellst den Belichtungsmesser ein und die Kamera errechnet die dazu passenden Belichtungswerte.

Im manuellen Modus: Du stellst die Belichtungswerte selbst ein und der Belichtungsmesser zeigt an, wie hell das Foto wird.

Deine Kamera hat neben der Vollautomatik (die du bitte nie wieder benutzt!), 3 weitere Automatiken im Angebot. Im Gegensatz zur Vollautomatik bieten diese dir die Möglichkeit in die Belichtungseinstellungen einzugreifen und somit nichts dem Zufall zu überlassen.


 

Zeitautomatik (AV, A)

Die Zeitautomatik ist mein Favorit unter den Automatiken. Sie erlaubt dir, den Blenden- und ISO Wert sowie den Belichtungsmesser einzustellen. Durch die Einstellung des Belichtungsmessers auf die gewünschte Durchschnittshelligkeit errechnet die Kamera die dazugehörige Belichtungszeit. Bei dieser Automatik ist es wichtig, ein Auge darauf zu haben, dass die Belichtungszeit nicht zu lang wird. Ist die errechnete Zeit der Kamera zu lang, muss der ISO Wert erhöht werden.

Blendenautomatik (TV, T)

Die Blendenautomatik funktioniert ähnlich. In dieser Automatik stellst du allerdings die Belichtungszeit, den ISO Wert und den Belichtungsmesser ein. Die Blende wird automatisch berechnet.

Programmautomatik (P)

In der Programmautomatik stellst du den ISO Wert und den Belichtungsmesser ein. Die Kamera errechnet die passende Blende und Belichtungszeit.

Manuell (M)

Im manuellen Modus stellst du sowohl den ISO Wert, als auch die Belichtungszeit und die Blende selbst ein. Der Belichtungsmesser dient in diesem Modus nicht mehr dazu, der Kamera zu sagen, wie hell dein Bild werden soll. Er errechnet im manuellen Modus aus deinen Einstellungen und dem Lichteinfall bloß wie hell das Bild wird, damit du, wenn gewünscht, eingreifen kannst.

Der manuelle Modus ist die erste Wahl – sofern man damit umgehen kann. Bei gleichbleibenden Lichtverhältnissen macht es sich besonders in der späteren Bearbeitung der Bilder bezahlt.

In den Automatiken kann es immer mal zu leichten Helligkeitsschwankungen kommen. Im manuellen Modus kommt es sehr viel seltener vor.

 

Belichtungsmessmethoden

Der Belichtungsmesser hat 4 verschiedene Methoden, mit denen er Licht messen kann. Welche Methode die beste ist, entscheidet immer die Situation.


 

Spotmessung

Bei der Spotmessung wird das reflektierte Licht eines kleinen Motivdetails gemessen. Das bietet sich besonders in Situationen an, die viele Kontraste liefern. Auf Hochzeiten kannst du beispielsweise das Brautkleid messen und so dafür sorgen, dass es wirklich weiß aussieht und nicht grau. Die Messung erfolgt je nach Kamera entweder in der Bildmitte oder auf dem eingestellten Fokuspunkt

Selektivmessung

Die Selektivmessung ist mit der Spotmessung zu vergleichen. Die Größe des gemessenen Bereichs ist hierbei allerdings etwa 4 Mal so groß und fließt auch nur zu etwa 75% in die Gesamtmessung ein. Die Messung der Umgebung dieses Punktes, macht etwa 25% der Gesamtmessung aus. Die besten Ergebnisse liefert die Selektivmessung, wenn dein Foto keine allzu großen Kontraste aufweist.

Mittenbetont

Bei der Mittenbetonten Messung wird mit einem noch größeren Feld als bei der Spot- und Selektivmessung gemessen – es nimmt etwa die Hälfte des Bildes ein. Es ist wichtig zu beachten, dass der Belichtungsmesser die Mitte dieses Feldes mehr in die Messung einfließen lässt als die Ränder. Die Gewichtung nimmt von innen nach außen verlaufsartig ab. Diese Messmethode verwende ich kaum, da sie meiner Meinung nach in keiner Situation herausragend gute Ergebnisse liefert.

Mehrfeldmessung 

Bei dieser Messung wird das Bild in viele verschiedene Zonen unterteilt. Bei der modernen Mehrfeldmessung werden die gemessenen Werte dieser Zonen mit vom Hersteller abgespeicherten Szenarien verglichen. Dabei werden, anders als bei den anderen Methoden, zusätzlich die Farben und der Abstand zum fotografierten Objekt berücksichtigt. Gibt es eine Übereinstimmung (z.B. Person im Gegenlicht) versucht die Kamera, die Messung entsprechend anzupassen.

Man hat zwar keine genaue Kontrolle über die Mehrfeldmessung, doch mit etwas Übung liefert sie in der Regel sehr gute Ergebnisse.

 

Neben der Spotmessung ist die Mehrfeldmessung definitiv mein Favorit.

 

Die Blendenstufe 

Stell dir vor, du bist mit einer guten Freundin im Park. Du hast ihr von deiner neuen Leidenschaft für die Fotografie erzählt und sie gefragt, ob sie nicht Lust auf ein paar Portraitaufnahmen hätte.

Alles ist perfekt: Das Licht, das Wetter und du hast richtig Lust auf tolle Fotos.

Du befindest dich im manuellen Modus deiner Kamera.

Nach ein bisschen Herumprobieren liefern dir deine Einstellungen ein perfekt belichtetes Foto – nicht zu hell, nicht zu dunkel.

Aber irgendwie bist du dennoch nicht zufrieden.

Der Hintergrund könnte für deinen Geschmack doch etwas unschärfer sein. Du weißt, dass du dies über die Blende einstellst und wählst nun statt einer Blende von 4.0 eine Blende von 2.8.

Ein Testfoto später stellst du fest, dass dein Bild viel zu hell ist.

Schon wieder an den Einstellungen herumwerkeln? Och nö!

Keine Sorge! Es gibt eine bessere Lösung – und die nennt sich Blendenstufe! 

Schauen wir uns einmal die „sagenumwobene“ Blendenreihe an. Vielleicht kommt sie dir noch aus dem Kapitel über den Blendenwert bekannt vor.

 

1 | 1.4 | 2 | 2.8 | 4 | 5.6 | 8 | 11 | 16 | 22 

 

Auf den ersten Blick sehr kompliziert, ist die Blendenreihe aber sehr sehr hilfreich. Sie ist so angelegt, dass sich die Lichtmenge, die bei der Aufnahme auf den Kamerasensor fällt, mit jedem Blendenschritt halbiert oder verdoppelt. In unserem Fall bedeutet das Folgendes: Zwischen der Blende 4.0 und 2.8 liegt ein Blendenschritt. Das Bild ist durch die veränderte Einstellung doppelt so hell geworden.

 

Das praktische ist, dass sich die Blendenschritte auch auf den ISO Wert und die Belichtungszeit übertragen lassen:

Verdoppelt man die Belichtungszeit beispielsweise von 1/100 Sekunde auf 1/50 Sekunde, gelangt doppelt soviel Licht auf den Sensor.

Verkürzt man die Belichtungszeit beispielsweise von 1/50 Sekunde auf 1/100 Sekunde, gelangt nur noch halb soviel Licht auf den Sensor.

Verdoppelst du den ISO-Wert von 100 auf 200, wird das Bild doppelt so hell. Es gelangt zwar nicht mehr Licht auf den Sensor, der Sensor reagiert aber empfindlicher und lässt das Bild heller werden.

Halbierst du den ISO-Wert von 1600 auf 800, wird das Bild nur noch halb so hell.

 

Gezielt Blende, ISO und Belichtungszeit anpassen 

Um die Belichtung in unserem Beispiel zu korrigieren, müssen wir das Bild nun um einen Blendenschritt abdunkeln.

Du kannst also:

 

– Den ISO-Wert halbieren (z.B. von ISO 200 auf ISO 100)

– Die Belichtungszeit halbieren (z.B. von 1/100 auf 1/200)

– Eine Blendenstufe zurück gehen (also wieder von von 2.8 auf 4.0 – was aber in diesem Fall nicht gewünscht ist)

 

Diese „Sprünge“ entsprechen einer Blendenstufe.

Es gibt allerdings nicht nur ganze Blendenstufen.

Wenn du dir den Belichtungsmesser ansiehst, kannst du zwischen den ganzen Stufen noch zwei weitere Punkte. Das sind die Drittel-Blendenschritte.

Denn zwischen Blende 5.6 und 8 liegen in der Regel noch 6.3 und 7.1.

Zwischen 1/50 Sekunde und 1/100 Sekunde liegen noch 1/60 Sekunde und 1/80 Sekunde.

Und zwischen ISO 200 und ISO 400 liegen bei vielen Kameras (leider nicht bei allen) noch ISO 250 und ISO 320.

Du hast also immer noch Zwischenstufen, auf die du zurückgreifen kannst.

 

Schlusswort

Glückwunsch! Du hast dich durch die Grundlagen der Fotografie

gelesen und bist nun bestens vorbereitet um schon bald wunderbare Fotos zu machen, auf die du mächtig stolz sein kannst!

Natürlich geschieht nichts über Nacht. Es ist ganz normal, wenn du dir nicht alle Zusammenhänge auf Anhieb merken und auf deine Einstellungen übertragen kannst. Übung macht den Meister!
Und solltest du Fragen haben, schreib mir gerne eine Nachricht 🙂